Vodafone und der Investor Meridiam haben sich auf den Ausbau eines Glasfasernetzes für etwa 5600 Haushalte in den Freiburger Ortsteilen Waltershofen und Hochdorf einschließlich Benzhausen verständigt. Meridiam übernimmt demnach Planung und Bau der Trasse sowie die Hausanschlüsse. Vodafone will das fertige Netz betreiben und Internet, Telefon sowie Fernsehdienste anbieten.
Vorgehen und Zeitplan
Die Unternehmen beginnen mit Informationsveranstaltungen vor Ort. Geplant sind Termine am Montag, 13. April 2026 in Waltershofen und am Dienstag, 14. April 2026 in Hochdorf. Die Vermarktung soll vom 30. März bis zum 30. Juni 2026 laufen, ein Baubeginn ist für Ende 2026 vorgesehen. Laut Mitteilung sind Hausanschluss und Innenausbau kostenfrei, wenn ein Internetvertrag abgeschlossen wird.
Die Stadtverwaltung informiert die Anwohnerinnen und Anwohner schriftlich einzeln. Zur persönlichen Beratung sind Mitarbeitende von Vodafone unter anderem zu Sprechstunden in den Rathäusern angekündigt. Unabhängige Informationen stellt das Garten und Tiefbauamt sowie Digitales und IT der Stadtverwaltung auf www.freiburg.de/glasfaser zur Verfügung.
Aufgabenverteilung und Finanzierung
Meridiam wird als Investor und Bauherr das Glasfasernetz errichten und die Hausanschlüsse herstellen. Vodafone übernimmt anschließend Betrieb und Vermarktung der Anschlussprodukte. Nach Angaben aus der Stadt waren zuvor andere Anbieter für einen Ausbau bereit gewesen, konnten die Projekte aber nicht umsetzen. Mit Vodafone und Meridiam sei nun ein verlässlicher Partner gefunden worden.
Baubürgermeister Martin Haag begrüßte die Vereinbarung und hob die Bedeutung des Anschlusses für die Ortschaften hervor. „Der Anschluss ans Glasfasernetz ist nicht nur für die Stadtmitte enorm wichtig, sondern auch für unsere Ortschaften. Gerade das momentan unterversorgte Waltershofen hat hier dringenden Bedarf“, sagte Haag.
Erwartete Effekte für Bewohner und Einrichtungen
Der Ausbau soll nicht nur privaten Haushalten schnellere Internetverbindungen bringen, sondern auch lokale Unternehmen stärken. Zudem profitieren städtische Einrichtungen wie Kitas, Kindergärten, Schulen, Wohnhäuser und Verwaltungsstellen als Eigentümerin der Stadtverwaltung vom verbesserten Anschluss.
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